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Kleines Hefelexikon

Bezeichnung

Begriffserklärung

Medizinische Hefe Hefe, bestehend aus frischen oder getrockneten Zellen von Saccharomyces cerevisiae MEYEN und/oder von Candida utilis (HENNEBERG) RODDEN et KREYER VAN REY sowie deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung Anwendungsgebiete: Appetitlosigkeit, als Adju-vans bei chronischen Hautkrankheiten Wirkungen: anitbakteriell, phagozytosestimulierend
Saccharomyces cerevisiae Syn.: Bierhefe, Bäckerhefe, Backhefe; Ursprünglich aus der Bierherstellung isolierter Hefestamm; mittlerweile ist eine Vielzahl an verwandten Stämmen und Arten bekannt
Bierhefe Sammelbegriff für eine Vielzahl von Arten an unter- und obergärigen Bierhefen des Hefestammes Saccharomyces cerevisiae, die für die Herstellung verschiedenster Biersorten verwendet wird. Die unterscheidenden Merkmale dieser Hefestämme liegen in ihren Gäreigenschaften, insbesondere in der Bildung und Reduzierung von Stoffwechselzwischenprodukten sowie in der Menge der produzierten Endprodukte, die den Charakter eines Bieres prägen.
Backhefe Hefe des Stammes Saccharomyces cerevisiae, die in Backhefefabriken zur Herstellung von Preßhefe für die industrielle Verwendung im Lebensmittelbereich oder für den privaten Haus haltsgebrauch (Hefewürfel!) verwendet wird. Abgepreßte Backhefe ist nicht ohne Qualitätsverlust länger lagerfähig, deshalb zunehmend Verwendung von getrockneter Backhefe.
Candida utilis Syn.: Torula utilis, nicht pathogene Candida-Art, die in der Nahrungsmittel- und Futtermittelindustrie zum Einsatz kommt.
Trockenhefe allgemeine Bezeichnung für getrocknete, gepulverte Hefe; schonend getrocknete Hefe (Trocknungstemperatur höchstens 40°C) zeigt noch ein gutes Revitalisierungsverhalten, d.h. sie ist noch im Besitz ihrer Stoffwechselaktivitäten.
Lebendhefe Hefe, die noch im vollen Umfang vermehrungsfähig ist; Einsatz von reinstgezüchteten Stämmen zur Sanierung der Darmflora Verdrängungsprinzip)
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